Best off 2016

von ricohentschel

Die begehbare, Raumgrenzen überschreitende und an eine Naturgestalt erinnernde, figurative Installation mit dem Titel „Wohindurch“ verwandelt sowohl den Treppenraum als auch den darüber liegenden Galerieraum in einen allegorischen und pluralen Ort der inneren und äu- ßeren Anschauung. In diesem modulierten Betrachtungs- und Erfahrungsraum, wo das kulturelle Erbe und eine fiktive Naturerscheinung zusammen-rutschen, erklingt eine poetische Stimme, die mal leise und mal laut Fragen unserer Wahrnehmungs- kategorien und ethisch/ soziokulturellen Verantwortung durch und in ein dünnes Gewebe souffliert.Wohindurch51Wohindurch211

Die verrückte Selbstgespräche führende Figur bricht jedoch nur scheinbar durch das Treppenauge hindurch in den Ort hinein, vielmehr fügt sie sich als ein Echo in den Kanon der Raumgestalt und wirft einen Blick und ein Ohr auf sich selbst.

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